Manchmal knockt man sich selbst mit einem ordentlichen Kinnhaken aus. Das ist so, das kann jedem Menschen so passieren, manchen mehr, anderen weniger, aber erlebt haben wir das doch alle schon mal oder? Wer mir erzählt das sei ihm oder ihr noch nie passiert, dem würde ich nicht ganz so bedingungslos glauben.
Es geschah, dass ich dachte ich mache mal. Nein, nicht wahr, ich lasse machen. Das was ich nicht selbst tun kann, das muss ich eben fremd machen lassen. So geschah es, dass ich das Lektorat Kral die Übersetzung ins Englische machen ließ. Allerdings war die Überlegung, dann die Übersetzung von einem Menschen, dessen Muttersprache das Englische ist, lesen und gegebenenfalls korrigieren zu lassen. Das hängt mit den vielen Redewendungen die jede Sprache hat zusammen, auch die Ausdrücke, die ganz speziellen. Wer hat schon mal versucht das Wort "Adventskaffee" zu übersetzen? Kann man das überhaupt? Das war halt die Überlegung.
Nun habe ich mich umgeschaut, umgehört und habe wirklich einen Menschen gefunden, der es lesen wollte. Ganz ehrlich das war, ich glaube vor einem halben Jahr schon, ich habe das gelesene Manuskript immer noch nicht, weil dies, weil das und jenes.
Ich bin ein geduldiger Mensch, aber das forderte dann doch zu viel von meiner Geduld ab und ich schaute mich wieder um, und fand einen netten Mann, der das nun innerhalb von zwei Wochen stemmt.
Der persönliche Knock out lag in meiner Geduld, aber was soll ich machen? So bin ich halt. Will ich das ändern? Manchmal schon.
Nichts desto trotz könnte es noch klappen, dass das Werk am ersten Wochenende im Mai auch in englischer Sprache gelesen werden kann.
Seid ihr geduldig? Kennt ihr diese knock outs? Diese persönlichen, die uns einfach auf die Bretter schicken? Bestimmt. Lernt sie einfach zu lieben, dann kann man sie besser ertragen, denn richtig wirklich loswerden kann man sie nicht.
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