Hier ein kleiner Auszug aus meinem Roman "Rosenspiel", aus dem Kapitel "Golfturnier", passend dazu, dass die Saison langsam in Fahrt kommt:
„Da ist sie schon!“, sagte er freudig erregt und deutete in die Richtung eines strahlenden Gelbtons.
Susanne nickte irritiert und folgte seinem Blick. Die Frau war bereits auf der Driving Range und wärmte sich auf. Während sie sich ihr näherten, spürte Sus...anne, wie ein immer größeres Unbehagen ihren Mann beschlich. Er wurde sichtbar nervös und fing an herum zu hampeln wie ein Kind vor der Bescherung am Heiligen Abend.
Dazu trug eine gelbe, hautenge Hose, darüber ein ebenso enges Top in gleicher Farbe. Ziemlich sexy das Ganze. Man konnte Einzelheiten ihrer Figur gut erkennen – ob man wollte oder nicht. Ansonsten hatte diese Frau in Gelb eine freundliche, sympathische Ausstrahlung. Sie warf einen Blick auf ihren Mann. Was war bloß mit ihm los? Er benahm sich wie ein unreifer Pubertierender, eine leichte Röte trat in sein Gesicht. Völlig verunsichert, nicht wissend, was er tun sollte, stellte er die beiden Frauen einander vor.
Susanne begrüßte die Frau höflich, aber kühl. Denn jetzt war es nicht mehr zu übersehen. Da war etwas zwischen dieser Frau und ihrem Mann, etwas Aufregendes, Schönes, sogar etwas Hoffnungsvolles. Sie erkannte es daran, wie die beiden sich aufführten, es zeigte sich ihr mit jedem Blick und jeder Geste. Und noch während sich ihr dies alles in brutaler Klarheit offenbarte, tat sich unter ihr auch schon der Boden auf. Gleichzeitig begann die Erde zu beben und ein Hurrikan schickte seine ersten Windböen. Sie glaubte, ganz langsam in den Schlund der Hölle gezogen zu werden, fühlte, wie die züngelnden Flammen der Hölle ihr entgegenschlugen, während das Beben der Erde ihr das Gleichgewicht zu nehmen schien. Der Hurrikan begann an ihren Armen zu zerren, sie dieser Hölle aber nicht preisgeben zu wollen. All das fühlte sie in einem einzigen Moment. Sie wollte gleichzeitig lachen, weinen, kreischen. Sie tat es aber nicht. Kein Lachen, kein Weinen, kein Kreischen kam über ihre Lippen. Stattdessen hörte sie Dazus Worte wie aus weiter Ferne, nickte nur freundlich und suchte sich eine Stelle, um sich einzuschlagen.
Der Roman ist als E-Book bei Amazon erhältlich, als Print-Ausgabe einfach eine Mail schicken.
„Da ist sie schon!“, sagte er freudig erregt und deutete in die Richtung eines strahlenden Gelbtons.
Susanne nickte irritiert und folgte seinem Blick. Die Frau war bereits auf der Driving Range und wärmte sich auf. Während sie sich ihr näherten, spürte Sus...anne, wie ein immer größeres Unbehagen ihren Mann beschlich. Er wurde sichtbar nervös und fing an herum zu hampeln wie ein Kind vor der Bescherung am Heiligen Abend.
Dazu trug eine gelbe, hautenge Hose, darüber ein ebenso enges Top in gleicher Farbe. Ziemlich sexy das Ganze. Man konnte Einzelheiten ihrer Figur gut erkennen – ob man wollte oder nicht. Ansonsten hatte diese Frau in Gelb eine freundliche, sympathische Ausstrahlung. Sie warf einen Blick auf ihren Mann. Was war bloß mit ihm los? Er benahm sich wie ein unreifer Pubertierender, eine leichte Röte trat in sein Gesicht. Völlig verunsichert, nicht wissend, was er tun sollte, stellte er die beiden Frauen einander vor.
Susanne begrüßte die Frau höflich, aber kühl. Denn jetzt war es nicht mehr zu übersehen. Da war etwas zwischen dieser Frau und ihrem Mann, etwas Aufregendes, Schönes, sogar etwas Hoffnungsvolles. Sie erkannte es daran, wie die beiden sich aufführten, es zeigte sich ihr mit jedem Blick und jeder Geste. Und noch während sich ihr dies alles in brutaler Klarheit offenbarte, tat sich unter ihr auch schon der Boden auf. Gleichzeitig begann die Erde zu beben und ein Hurrikan schickte seine ersten Windböen. Sie glaubte, ganz langsam in den Schlund der Hölle gezogen zu werden, fühlte, wie die züngelnden Flammen der Hölle ihr entgegenschlugen, während das Beben der Erde ihr das Gleichgewicht zu nehmen schien. Der Hurrikan begann an ihren Armen zu zerren, sie dieser Hölle aber nicht preisgeben zu wollen. All das fühlte sie in einem einzigen Moment. Sie wollte gleichzeitig lachen, weinen, kreischen. Sie tat es aber nicht. Kein Lachen, kein Weinen, kein Kreischen kam über ihre Lippen. Stattdessen hörte sie Dazus Worte wie aus weiter Ferne, nickte nur freundlich und suchte sich eine Stelle, um sich einzuschlagen.
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