Mit Kritik umgehen ist nicht immer einfach. Das muss ich zugeben und ich glaube, dass das jedem Menschen so geht. Da entwirft Mensch, ackert und macht und tut und dann kommt da irgendwer daher und wischt all das, ohne eingehende Betrachtung, mit einem "Was ist das für ein Scheiß!" weg. Seid ehrlich, ist Euch das nicht so auch schon mal passiert und obwohl hundert andere bereits gesagt haben das sieht toll aus, man beginnt zu zweifeln und fragt sich, ob die hundert anderen Stimmen aus reiner freundschaftlichen Gefälligkeit Zustimmung geheischt haben, oder ob sie ehrlich gewesen sind.
Das ist eine Art der Kritik, wie ich sie überhaupt nicht mag. Ohne Grundlage, ohne Sinn, dafür aber zerstörerisch, anmaßend. Manchmal kann man an einer Kritik erkennen, dass der Kritiker nur deswegen eine miese Kritik abgegeben hat, weil er zu eben der Veranstaltung gehen musste, die Dir so gefallen hat. Du hast sie genossen, hast ein Stück Glückseligkeit gefühlt als sie zu Ende war, und dann schlägst Du am nächsten Tag die Zeitung auf....
Ich war heute bei Amazon gewesen und bin bei der Gelegenheit bei meinem E-Book vorbei gegangen und was sehe ich da? Zwei neue Kritiken und was lese ich da? Hallo??? Geht es noch? Da ich aber auch schlechte Kritiken, wenn sie begründet sind annehme, wäre auch das kein Problem, aber das ... nein. Ich habe mir dann die Mühe gemacht mir alle Kritiken der beiden Schreiberinnen anzuschauen. Was soll ich sagen, das müssen DauermiesepeterInnen sein. Alle Kritiken sind so was von mies, das kann ich einfach nicht glauben. Warum schreiben diese Menschen überhaupt Kritiken? Das will mir nicht in den Kopf. Keine Kritik kann immer wohlwollend sein und es sind immer Menschen dabei, denen die Arbeiten anderer grundsätzlich oder nur sehr selten nicht gefallen. Aber alles mies machen? Das geht gar nicht! Oder bin ich da auf einem falschen Dampfer?
Ich mag alle Kritiken, egal ob sie gut oder schlecht sind, wenn sie mich weiterbringen. Eine fundierte, schlechte Kritik kann zum Lernen anregen, zum Überdenken, zum Vermeiden des einen oder anderen Fehlers führen. So gesehen liebe ich kritische Auseinandersetzung mit dem, was ich abliefere. Das ist gut. ich will lernen, aber ich will nicht einfach nur runtergemacht werden, weil der oder die Verfasserin gerade seine/ihre Tage hat. Das geht gar nicht und einmal mehr dann nicht wenn alle Kritiken, die je verfasst wurden, im gleichen Ton die gleiche Wirkung erzeugen. Das haben meine Autorenkollegen nicht verdient.
Man schreibt nicht negativ, schlechtes Verkaufsargument, aber warum soll ich das nicht tun? Nicht ehrlich darüber schreiben, was mich tierisch ärgert und auch für meine Autorenkollegen keine Freude sein kann. Ich will Euch jetzt nicht dazu verleiten Euch das Buch herunterzuladen oder bei mir zu bestellen, vielmehr möchte ich von Euch erfahren, ob ich das falsch sehe, ob das ok ist, oder ok ist, dass mich so was tierisch ärgert. Lest selbst, schaut es Euch an, so geht Kritik egal an was, an wem und warum gar nicht.
Ich weiß ich kann Links verkürzen, aber ich stelle den Link zu den Rezensionen einfach mal so ein: http://www.amazon.de/product-reviews/B0083MNYCI/ref=dp_db_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1
Und nun folgt der Link zu den Rezensionen, die ich meine:
http://www.amazon.de/product-reviews/B0083MNYCI/ref=cm_cr_pr_top_recent?ie=UTF8&showViewpoints=0&sortBy=bySubmissionDateDescending
Hier sind das die ersten beiden und wenn man sich deren weitere Rezensionen anschaut, dann weiß man doch wessen Geistes Kinder das sind, oder?
Es gab zum Beispiel Kritik, weil ich ein falsches Format hochgeladen hatte, das war berechtigt, das war gut, denn nur so merkt man das und kann solche Fehler beheben, was auch geschehen ist. Ist Euch das auch schon passiert? Wie geht ihr damit um?
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